OneDrone Newsletter #2 Oktober 2026

Diesmal richten wir den Blick auf Solaranlagen. Wir zeigen, wie eine Drohne mit Wärmebildkamera in wenigen Minuten überhitzte Zellen, ausgefallene Strings und andere Fehler erkennt, die vom Boden aus verborgen bleiben, sich aber täglich auf die Produktion auswirken. Außerdem laden wir Sie zu einem kurzen Webinar über das neue OneDrone A2 E-Learning ein. Jaša macht sich in der zweiten Folge von GREM SNEMAT mit neuer Kameraausrüstung auf den anspruchsvollen Mrzla gora. Aus Österreich gibt es ebenfalls wichtige Neuigkeiten: OneDrone Austria ist nun offizieller DJI Enterprise Authorized Dealer.

Verborgene Fehler an Solaranlagen - mit der Drohne sichtbar gemacht

Thema des Monats

Eine überhitzte Zelle, ein ausgefallener String oder eine defekte Diode sind vom Boden aus nicht sichtbar, machen sich aber jeden Tag im Ertrag bemerkbar. Eine Drohne mit Wärmebildkamera inspiziert eine Solaranlage mit einer Leistung von einem Megawatt in etwa 15 Flugminuten und lokalisiert jeden Fehler auf dem exakt betroffenen Modul. Ohne aufs Dach zu steigen und ohne die Anlage abzuschalten.

Fehler, die verborgen bleiben

Eine Solaranlage arbeitet leise und weitgehend unbeaufsichtigt, deshalb bleiben Fehler oft verborgen. Ein Modul mit einer überhitzten Zelle oder einer defekten Diode produziert weiterhin Strom, nur weniger, und kann dabei einen ganzen String beeinträchtigen. Der Betreiber sieht lediglich, dass der Jahresertrag einige Prozent unter den Erwartungen liegt, weiß aber nicht, wo und warum. Bei größeren Anlagen kann das mehrere Tausend Euro pro Jahr ausmachen.

Jeder Fehler hat sein thermisches Muster

Die Wärmebildkamera an der Drohne erkennt Temperaturunterschiede sofort. Überhitzte Zellen, ausgefallene Module, Strings ohne Produktion, defekte Bypass-Dioden, Risse, Verschmutzungen oder Verschattung durch Vegetation – jeder Fehler weist ein charakteristisches thermisches Muster auf. Gleichzeitig nimmt die Drohne ein normales Foto auf, sodass eindeutig erkennbar ist, ob tatsächlich ein Defekt vorliegt oder lediglich ein Blatt auf dem Modul liegt.

Ein Megawatt in 15 Flugminuten

Die DJI Matrice 4T inspiziert in einer Mission rund 2.000 Module, also etwa ein Megawatt, in 15 Flugminuten. Eine manuelle Inspektion mit einer Wärmebildkamera auf dem Dach dauert für dieselbe Fläche einen ganzen Tag und erfordert Arbeiten in der Höhe. Die Anlage muss während der Inspektion nicht abgeschaltet werden – im Gegenteil: Die Prüfung findet bei voller Sonneneinstrahlung statt, wenn thermische Auffälligkeiten am deutlichsten hervortreten.

Ein Bericht, der das exakt betroffene Modul zeigt

Das Ergebnis ist ein Bericht mit einer Karte der Solaranlage, auf der jede Anomalie dem exakt betroffenen Modul zugeordnet, nach Schweregrad klassifiziert und mit einem Wärmebild sowie einem normalen Foto dokumentiert ist. Das Wartungsteam kann direkt zu dem Modul gehen, das ausgetauscht werden muss. Der Bericht dient zugleich als Dokumentation für die Versicherung, etwa nach Hagel oder Unwettern.

Wann sollte geprüft werden?

Immer dann, wenn ein Fehler vermutet wird: bei sinkender Produktion, nach Hagel, Unwettern oder starkem Wind – oder einfach einmal jährlich zur Vorbeugung. Das Ziel ist stets dasselbe: ohne Rätselraten festzustellen, welches Modul oder welche Zelle nicht ordnungsgemäß arbeitet. Die Inspektion erfolgt bei klarem Himmel und ausreichend starker Sonneneinstrahlung von über 600 W/m², wie es der Standard IEC TS 62446-3 für die Thermografie von Solaranlagen vorsieht. Wer Inspektionen nicht manuell planen möchte, kann sie einer DJI-Dock-Station mit einer Matrice 4TD überlassen: Die Drohne startet selbstständig nach Zeitplan, überfliegt die Anlage und sendet den Bericht ins Büro, ohne dass jemand vor Ort sein muss.

Mehr zu thermischen Inspektionen von Solaranlagen

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Webinar: OneDrone A2 E-Learning

OneDrone Academy

Was bekommen Sie eigentlich, wenn Sie sich für das OneDrone A2 E-Learning anmelden? In einem 30-minütigen Webinar stellen wir unser neues A2-Programm vor – von der Vorbereitung auf die offizielle A2-Prüfung bis zum Flugsimulator und der Möglichkeit eines praktischen Trainings.

Das Webinar wird von Goran Bajči und Ivan Madjer aus dem OneDrone-Büro in Zagreb geleitet. Miloš Ivaniševič aus Podgorica und Dejan Gavrilovski aus Skopje werden ebenfalls zugeschaltet.

Das Webinar findet am 22. Oktober 2026 statt.

Wir stellen vor

  • umfassende Vorbereitung auf die A2-Prüfung
  • Videolektionen, Handbuch und Fragen zur Wissensüberprüfung
  • OneDrone UAV A2 Zertifikat
  • A2-Flugsimulator
  • Möglichkeit eines praktischen Trainings

Wenn Sie sich auf A2 vorbereiten oder Ihre Drohne sicherer und besser steuern möchten, nehmen Sie teil.

30 Minuten. Das komplette A2-Programm. Klar und praxisnah.

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GREM SNEMAT #2: Mrzla gora ohne Abkürzungen

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Die zweite Tour der Serie GREM SNEMAT führt auf die Mrzla gora. Das Ziel bleibt dasselbe: in die Berge aufzubrechen und zu versuchen, von der Tour möglichst gute Aufnahmen mitzubringen. Diesmal ist jedoch mehr Ausrüstung dabei und der Drehplan etwas ausgefeilter.

Neben der DJI Osmo Action 6 und der Osmo 360 kommen diesmal auch die DJI Osmo Pocket 4 für ruhigere und detailreichere Aufnahmen sowie die DJI Mini 5 Pro für Luftaufnahmen der Route und der umliegenden Gipfel mit. Die verschiedenen Kameras ermöglichen mehrere Perspektiven auf dieselbe Tour – von unmittelbaren POV-Aufnahmen beim Klettern bis hin zu weiten Bildern der Berglandschaft.

Die Mrzla gora zeigt jedoch schnell, dass es bei der zweiten Tour nicht nur um die Suche nach schönen Bildern gehen wird. Der lange Zustieg zum Kletterabschnitt, ausgesetzte Kletterpassagen und anspruchsvolleres Gelände werden zum zentralen Teil der Geschichte, während die Aufnahmen stets dem Verlauf der Tour folgen müssen.

Die zweite Folge von GREM SNEMAT begleitet daher die gesamte Tour auf die Mrzla gora – von den ersten Schritten am frühen Morgen über das Klettern und Filmen bis zum Rückweg ins Tal.

OneDrone Austria ist jetzt offizieller DJI Enterprise Authorized Dealer

OneDrone international

Wir freuen uns, einen wichtigen Meilenstein für OneDrone Austria bekannt zu geben: Wir sind ab sofort offizieller DJI Enterprise Authorized Dealer.

Für uns ist das ein bedeutender Schritt. Wir bauen unsere Präsenz in Österreich mit einem klaren Fokus auf professionelle Drohnenanwender aus, die mehr als nur ein Produkt benötigen — sie brauchen die richtige Beratung, verlässlichen Support und einen Partner, der versteht, wie die Technologie tatsächlich im Einsatz genutzt wird.

Südösterreich ist für uns besonders wichtig. Die Region ist strategisch stark für professionelle Drohneneinsätze und verzeichnet eine wachsende Nachfrage in den Bereichen Vermessung, Bauwesen, Infrastruktur, Energie, Industrie und öffentliche Sicherheit. Durch unsere Präsenz vor Ort können wir nah bei unseren Kunden sein und sie direkt, lokal und praxisnah unterstützen.

Die Ernennung zum DJI Enterprise Authorized Dealer ist ein weiterer Schritt in diese Richtung — und einer, über den wir uns wirklich sehr freuen.

Für weitere Informationen erreichen Sie uns unter info@onedrone.at oder telefonisch unter +43 664 4278737.

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